Die Geschichte vom Fall des Bewusstseins -Teil 1 | Mastering Alchemy

Im Jahr 2002 fragte ich einen Erzengel etwas von dem ich dachte es sei eine einfache Frage. Ich erwartete eine einfache Antwort. Was ich bekam war keine einfache Antwort, sondern die Geschichte "Der Fall des Bewusstseins". Die Antwort ist noch nicht abgeschlossen und dieses wundervolle Gespräch wird fortgesetzt.
 
Wie ereignete sich der Fall des Bewusstseins? Was war der Fall? Wer war beteiligt und wie hat er sich bis zum heutigen Tag entfaltet? Die Geschichte wird erzählt von den Erzengeln Uriel, Zadkael, Michael und Metatron.

Uriel beginnt damit zu erklären... Es gab keinen Krieg. Es gab keine bösen Jungs. Es gab keinen Engel, der den Schöpfer verriet und sich mit dem Wissen davonmachte. Es passierte nicht auf diese Art und Weise.

Machen wir es einfach... Vor langer, langer Zeit hatte der Schöpfer den Wunsch sich selbst noch besser zu kennen. Also hielt der Schöpfer Einsicht in sich selbst und erschuf viele neue Aspekte seiner selbst. Aspekte die du kennst als Heiliger Geist, die ICH BIN Präsenz, das Christus Licht und viele, viele andere. Der Schöpfer erschuf auch aus sich selbst eine unendliche Anzahl von Wesen die als Schöpfergötter bekannt sind. Der Schöpfer sandte sie aus um zu erforschen und neue Möglichkeiten zu erschaffen. Um sie bei ihren Kreationen zu unterstützen, entwickelte der Schöpfer eine Vorlage oder ein Schema, das er den Schöpfergöttern gab. Begeistert fingen die Schöpfergötter an zu erschaffen.

Mit Hilfe der Vorlage schufen sie herrliche Kreationen mit dem Licht des Schöpfers. Sie schufen Universen, neue Aspekte des Bewusstseins und neue Gefilde für das Denken und das Staunen, alles neu und alles sehr aufregend. Das alles lief über eine sehr lange Zeit, obwohl Zeit, so wie wir sie heute kennen, nicht existierte.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt in diesem Prozess kam es zu etwas Unerwartetem. Irgendwo im Allem-Was-ist machte ein Schöpfergott etwas Neues und Unbeabsichtigtes. Statt der Vorlage zu folgen, die sagte bau die Blöcke eins, zwei, drei und vier zusammen, schichtete dieser Schöpfergott die Bausteine anders aufeinander. Er schichtete sie als drei, eins, zwei und vier. Zunächst bemerkte niemand diese Veränderung und das neue Muster wurde mehr und mehr verwendet. Irgendwann wurde diese neue Art zu erschaffen in der Tat bemerkt. Diese Entdeckung verursachte große Aufregung unter den Schöpfergöttern. Dies war eine ganz neue Erfahrung, etwas, das nie zuvor dagewesen war. Alle waren ganz begeistert.

Die Schöpfergötter gingen zum Schöpfer und baten darum dass er sie noch mehr befähige noch grössere und grandiosere Dinge zu erschaffen. Der Schöpfer stimmte zu und gab ihnen eine neue Vorlage, eine die angefüllt war mit vielen, vielen zusätzlichen Aspekten des Bewusstseins des Schöpfers. Diese Vorlage wurde bekannt als der „Wille“ des Schöpfers. Der erste Strahl der Schöpfung. Dieser Strahl enthielt die Intention des Schöpfers. Er enthielt alles in totaler Einheit mit der Intention des Schöpfers. Dieser erste Strahl war enorm. Eine der neuen Komponenten die er enthielt begeisterte die Schöpfergötter besonders. Es war der freie Wille. Bis zu diesem Zeitpunkt war freier Wille nicht verfügbar. Die Schöpfergötter hatten immer die Anleitung der Originalvorlage befolgt.

Ausgestattet mit diesen neuen Werkzeugen fingen die Schöpfergötter an in der faszinierendsten Art und Weise zu erschaffen. Dies war ihre Aufgabe und sie liebten diese Aufgabe. Der Schöpfer selbst erschuf auch weitere Schöpfungen — die Erzengel und die Gefielde der Engel. Laut Uriel hatten die Erzengel eine ganz spezielle Aufgabe. Einfach ausgedrückt wurden sie erschaffen um Zuschauer, Teilnehmer und Publikum für die grossartigen Schöpfungen der Schöpfergötter zu sein. Ihre Aufgabe war es sozusagen in die grossen Theater zu gehen und die Vorstellungen zu geniessen. Sie machten ihre Sache gut und sie liebten ihre Aufgabe.

Die Schöpfungen gingen weiter und weiter. Die Schöpfergötter erschufen nicht nur mehr, sie schufen auch weitere Schöpfergötter. Sie hatten die Fähigkeit dazu. Und diese ersten Schöpfergötter schufen weitere Schöpfergötter und diese Schöpfergötter erschufen weitere Schöpfergötter und der Prozess ging immer weiter.

Die Schöpfergötter liebten ihre Kreationen und obwohl sie alle innerhalb des Lichts des Schöpfers erschufen, begannen einige der Schöpfergötter mehr von ihrem eigenen Licht zu benutzen, statt nur das reine Licht des Schöpfers. Wie sie nun weiter erschufen und neue Schöpfergötter entstanden, wurde dieses Wissen, mit dem eigenen Licht zu erschaffen, weitergegeben. Da dies nach wie vor innerhalb des Lichts des Schöpfers stattfand, fiel es zunächst nicht auf.

Mit der Zeit enstanden kleine Wellen und Unebenheiten die sich in den Schöpfungen bemerkbar machten. Dies wurde vermehrt von den ursprünglichen Schöpfergöttern und vom Schöpfer wahrgenommen. Die neuere Schöpfergötter hatten nicht das gleiche Mass an Weisheit, Wissen und Erfahrung wie die Schöpfergötter vor ihnen. Viele von diesen jüngeren Schöpfergöttern waren ganz gefesselt von ihren Kreationen. Innerhalb ihres freien Willens begannen sie mehr von ihrem individuellen Licht zu verwenden und nicht das reine, ausgeglichene Licht des Schöpfers. Ihre Kreationen enthielten weniger und weniger das Licht des Schöpfers. Sie enthielten weniger von der Intention des Schöpfers und viel mehr von ihrer eigenen individuellen Intention. Diese Schöpfergötter waren ganz begeistert und sie hatten so viel Spaß mit ihrem neuen Fähigkeiten, dass sie sich nicht wirklich mit den Auswirkungen dessen befassten was sie taten.

Dem Schöpfer fiel dies mehr und mehr auf, da es eine wachsende Zahl dieser Kreationen gab, die ohne das volle, ursprüngliche Licht erschaffen wurden. Um eine Korrektur herbeizuführen und um diese Schöpfergötter dabei zu unterstützen zur Verwendung der ursprünglichen Vorlage zurückzukehren, wurden allen Schöpfergöttern zwei neue Strahlen der Schöpfung zur Verfügung gestellt. Da es den freien Willen gab, war es nur ein Vorschlag diese Strahlen zu benutzen. Diese Strahlen boten Möglichkeiten das Alles-Was-Ist zu erweitern.

Der zweite Strahl der Schöpfung wurde aus dem ersten Strahl geschaffen. Dieser Strahl enhält alle Farben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte niemand die Erfahrung der Farben gemacht. Der zweite Strahl hatte auch die Fähigkeit Energie umzuwandeln, sie zu verringern oder zu vergrössern, so ähnlich wie ein Transformator das macht. Dies schuf noch mehr Möglichkeiten in einem grösseren oder kleineren Rahmen zu erschaffen.

Der dritte Strahl enthält Frequenzen und Unterfrequenzen in vielen verschiedenen Konfigurationen und Arrangements. Man kann sie Energetik nennen. Dies sind enorme Bausteine für konstruktive Energie, die alle Möglichkeiten enthalten. Der erste, zweite und dritte Strahl wurde in jedem Schritt des Schöpfungsprozesses verwendet.

Diese drei Strahlen wurden entwickelt um die verzerrten Kreationen zurückzubringen auf eine höhere Ebene des Lichts. Der Schöpfer wollte, dass diese verzerrten Kreationen und die Schöpfergötter selbst zurückkehrten zur ursprüglichen Vorlage, die besser auf das Alles-Was-Ist ausgerichtet war.

Es gab weitere Strahlen, die der Schöpfer bewusst und freigebig anbot um alle zurückzubringen in das ursprüngliche Licht. Da es den freien Willen gibt, ist es nicht möglich, Schöpfungen einfach rückgängig zu machen oder auszulöschen.

Es gab bald einen Punkt an dem viele der neueren Schöpfergötter nur noch wenig von der ursprünglichen Vorlage verwendeten um zu erschaffen. Uriel erklärt, dass zu diesem Zeitpunkt ein Linie gezogen wurde wo der Schöpfer in einfachen Worten sagte, „Wenn ihr mit dem Licht des Schöpfers erschaffen wollt, ist alles für euch verfügbar auf dieser Seite der Linie. Falls ihr jedoch mit eurem eigenen Licht erschaffen wollt, habt ihre keinen Zugang mehr zum Licht des Schöpfers.“.

Viele verstanden die Wichtigkeit dessen was ihnen angeboten wurde und kehrten zurück dazu ausschliesslich mit dem Licht des Schöpfers und den Strahlen der Schöpfung zu erschaffen und viele taten dies nicht. Diejenigen, die nicht zurückkehrten liebten ihre Kreationen und sie fuhren fort mit ihrem eigenen Licht zu erschaffen.

Allerdings solltest du wissen, dass die Verzerrungen und Mutationen zu diesem Zeitpunkt bereits die Fähigkeit hatten, sich zu replizieren und eigenständig zu regenerieren. Die Verzerrungen waren eigenständig und hielten sich nicht an die Muster des Lichts das in den Strahlen enthalten war. Sie hatten sozusagen ihren eigenen Kopf und mutierten immer weiter in Verzerrungen die immer weniger Licht enthielten. Diese Verzerrungen begannen ein Wirkung nicht nur auf Schöpfungen sondern auch auf die Schöpfergötter zu haben.

Je mehr sie ausserhalb des Lichts des Schöpfers erschuffen, umso mehr Verzerrungen und Mutationen waren in ihren Kreationen enthalten. Es kam zu weiteren Unebenheiten und Wellen. Dies war etwas worum sich der Schöpfer und diejenigen die das Licht des Schöpfers verwendeten Sorgen machten. Der Schöpfer sah dass sich diese Muster eventuell schwindelerregend schnell in die Finsternis bewegen könnten. Daher wurden weitere Strahlen angeboten mit der anhaltenden Absicht alle die ausserhalb der Reinheit des ursprünglichen Lichts erschuffen zurückzubringen. Sie wurden auch angeboten um zur Erweiterung der Möglichkeiten innerhalb der Schöpfung beizutragen. Jeder neue Strahl trug etwas dazu bei und es sah wirklich gut aus .....

Nun, bis es nicht mehr gut aussah.

Von Jim Self

In Teil 2: Wie und warum die Mutationen und Verzerrungen, die zum Fall beitrugen, anfingen aufzutreten.