Die Wahrheit über maskuline und feminine Energie – Teil 3 | Mastering Alchemy

Die Wahrheit über maskuline und feminine Energie – Teil 3Auszug aus der Webinar-Reihe "Beziehungen während des Wechsels"
 
In den vergangenen zwei Monaten haben wir maskuline kreative Energie (gerade Linien und Winkel) und feminine kreative Energie (Wirbel und Kurven) definiert. Wir diskutierten was passiert, wenn die kreativen Energien aus dem Gleichgewicht sind, wenn die eine dominiert und die andere schwach ist. Bitte denke daran, wir sprechen hier über deine persönliche kreative Energie, nicht über Körper und Geschlecht. Wir sprachen auch ein bisschen darüber wie jeder einzelne von uns in dieses Ungleichgewicht geraten ist. Nimm dir Zeit um auch die letzten beiden Artikel zu lesen, dort ist vieles beschrieben.
 
Wenn deine maskuline und feminine Energie aufeinander abgestimmt und ausgewogen sind, beide also gut eingestimmt sind, befindest du dich in einem Zustand der höheren vierten Dimension. Du hast mich schon öfter sagen hören, dass wir uns alle in unserem täglichen Leben zwischen der dritten und vierten Dimension bewegen. Wir leben gleichzeitig in beiden. Eine Beschreibung der Unterschiede zwischen der dritten, vierten und fünften Dimension findest du in früheren Artikeln ‚Was sind die dritte und vierte Dimension?‘ und ‚Das Leben in der fünften Dimension‘. Kurz gesagt Worte mit einer höheren Vibration wie zum Beispiel Leichtigkeit, Lachen, Gemeinschaft, Zusammenarbeit, Respekt, Bewunderung, Anerkennung, Gleichgewicht können in der vierten Dimension erfahren und erlebt werden. Im Gegensatz dazu erlebst du Worte mit einer langsameren Vibration und grösseren Dichte wie zum Beispiel Wettbewerb, Depression, Schuld, Verschulden, Opfer nur dann wenn du in der dritten Dimension bist. In der vierten gibt es keinen Mangel. Es gibt keine Einschränkungen. Es gibt kein ‚Du solltest‘ oder ‚Du solltest nicht‘ und es ist nicht möglich etwas ‚falsch‘ zu machen. Wenn ausgewogene maskuline Energie in Beziehung zu ausgewogener femininer Energie ist, hat die maskuline Kreativität die Möglichkeit und den Raum um neue Ideen zu entwickeln und neue Pläne zu erstellen. Er hat jetzt die Motivation und den Antrieb zu lernen, zu wachsen und in neue Bereiche des Möglichen zu expandieren. Das Maskuline fühlt sich bestätigt und hat die Unterstützung um neue Strukturen zu erkunden, er kann den Rahmen für die feminine Kreativität schaffen. Ausgewogene maskuline Energie mag feminine Energie, die im Gleichgewicht ist und sagt: "Wie kann ich die Stimmung heben und die feminine Energie unterstützen und versorgen? Wie kann ich ihr helfen, ihre Träume wahrzumachen? Zusammen können wir neue Welten erschaffen". Dies geschieht in jedem von uns sowohl individuell als auch innerhalb einer Beziehung mit jemand anderem. Der Mann baut die Hochbeete und die Frau pflanzt und pflegt das Gemüse und die Kräuter. Ich bin sicher, dass du schon einmal beobachtet hast, wie zwei (oder mehr) Menschen zusammenkommen und als Team einige ziemlich wunderbare Dinge tun. Erinnerst du dich an Jobs und Wozniak?

Wenn ausgewogene feminine Energie in Beziehung zu ausgewogener maskuliner Energie ist, hat sie die Struktur und den Rahmen, der für ihre Kreativität notwendig ist. Es ist leicht für sie mit Leidenschaft zu entwerfen und zu planen, es auszuführen und ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Sie kann sich ganz auf ihre Studien und Forschungen konzentrieren; sie kann schreiben und basteln; sie kann sich auf die Musik und Mathematik, die sie so liebt konzentrieren. Ausgewogene maskuline Energie bietet Struktur, Zuverlässigkeit und Stabilität. Sie ist zuverlässig; sie bietet Fokus, Stärke und ein Gefühl des Schutzes für die feminine Energie, um sich als sicher zu erleben mit dem Gefühl, die Erlaubnis zu haben für das was sie tut. Wenn feminine Energie sich sicher fühlt und Berechtigung hat, ist sie weitreichend und kreativ. Das Maskuline erstellt das Gefäss oder Feld, das dem Femininen zuverlässigen Raum bietet um glücklich sein. Aus diesem Gleichgewicht von Geben und Nehmen entfaltet sich ein Fliessen. Es ist dann, dass das Feminine sagen kann, "Ich möchte ein Haus."

Und die maskuline Energie lächelt und sagt: "Ich kann das für dich bauen. Wie gross und welche Farbe? "

Dann gibt es ein Geben und Nehmen, Zusammenarbeit und Co-Kreation. Das Feminine sagt, "was du gebaut hast ist grossartig. Können wir auch einen Garten haben? Ist es möglich ein Vogelhäuschen zu bekommen? Was ist mit...? " Während das Feminine weiter und grösser erschafft, erweitert das Maskuline die Struktur entsprechend um Platz für ihre Kurven und Wellen zu schaffen. Es besteht ein Gleichgewicht. Es gibt einen gemeinsamen Nervenkitzel der aus der Leidenschaft zu erschaffen entsteht. Um ein Beispiel aus meinem Leben anzuführen; ich habe ein Spalier für Roxane gebaut und sie planzt nun Bohnen. Diese Balance besteht in der höheren vierten Dimension und diese kombinierte kreative Energie ist dort sehr mächtig und hat die Fähigkeit dir zu erlauben, dich in der dritten Dimension umzusehen und zu sagen: "Ich höre, dass du von mir denkst, dass ich nichts wert bin. Das ist nicht wie und wo ich sein möchte. Vielen Dank." Es gibt keine Diskussionen und keine Verhandlungen sind notwendig. Es wird nicht mit Energie geworfen und niemand wird für minderwertig erklärt. Du wischt den Staub von deinen Sandalen und gehst deinen eigenen Angelegenheiten nach während du dem anderen erlaubst und den Raum gibst um seinen nachzugehen.

Wie man das Maskuline und Feminine in Einklang bringt

In den Teilen 1 und 2 dieser Serie haben wir die vier Arten von Unausgewogenheit zwischen Maskulin und Feminin beschrieben und vorgeschlagen andere um dich herum zu beobachten, die dieses Verhalten an den Tag legen. Diese aufmerksame Beobachtung ist nach wie vor eine gute Idee.

Eine weitere Möglichkeit um maskuline und feminine Energie zu identifizieren, zu erleben und im kreativen Prozess zu verankern ist die Schwingung von Worte. Worte sind ein einfacher und leichter Weg um deine maskuline und feminine Energie ins Gleichgewicht zu bringen und neu zu verbinden. Beispiele für sieben machtvolle Worte, die sieben Lebendigen Worte gibt es im Archiv sowohl als Audio als auch in Form von Artikeln. Diese Worte sind Teil unserer natürlichen Ausrichtung auf die Liebe, die wir sind — die Essenz dessen, was du immer schon gewesen bist, wovon du dich aber abgewandt hattest weil die Beziehung zu ‚aussen‘ wichtiger war als die Beziehung mit dir ‚innen‘.

Lass uns ein Gefühl für die maskuline und feminine Natur in diesen sieben besonderen Worten (und anderen) bekommen. Geh spielerisch damit um. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg diese Erfahrung zu machen.

Maskuline Wörter haben gerade Linien und Kanten. Wenn du die Energie eines dieser Worte wie ein Kleidungsstück trägst oder es bist, kannst du ein Gefühl für die geraden Linien und Kanten bekommen. . Feminine Worte haben Kurven und Wellen. Ein Wort, mit einer maskulinen Energie wäre, zum Beispiel das Wort Fähig. Würdest du bitte einatmen und spüren wie sich das Gefühl von Fähig anfühlt. Niemandes Meinung zählt hier ausser deiner eigenen. Atme ein und spüre in deinem Körper die Kraft Fähig zu sein. Vielleicht möchte dein Körper aufrechter sitzen; dein Kopf geht vielleicht nach oben. Deine Schultern verschieben sich vielleicht nach hinten. Es ist ein Gefühl von ,Ja, ich bin Fähig‘. Mach es einfach. Tu einfach so, falls das am Anfang nötig ist. In diesem Fall hat Fähig eine bestimmte Struktur. Es kann als maskulines Wort gefühlt werden. Fühle seine Stabilität. Nun, würdest du zu Fähig die Schwingung und das Gefühl von ‚Ich bin mir sicher über mich selbst hinzufügen‘? Gibt es etwas, das du gut machst? Kannst du dir die Schuhe binden? Bist du sicher? Kannst du es jedes Mal? Absolut. Ich bin Fähig und Gewiss. Lass deinen Körper diese Worte fühlen und sei sie. Lasse diese beiden Worte die Struktur oder der Container (maskulin) sein, in dem feminine Kreativität sich selbst erleben kann. Ohne die Struktur und den Container fliessen feminine Worte und kreative Energie gewissermaßen überall hin, ohne Richtung. Wenn du Wasser auf einen Tisch giesst ohne ein Gefäss zu haben, hast du eine grosse Pfütze.

Schau jetzt ob du das Gefühl von Leichtigkeit findest. Es ist wie ein Ausatmen. Dieses Wort hat eine feminine Energie. Leichtigkeit hat keine Struktur. Konzentriere (maskulin) deine Aufmerksamkeit auf Leichtigkeit, während du Gewiss und Fähig bist. Jeder von uns hat maskuline und feminine Kreativität in sich. Gewiss, Fähig, Leichtigkeit. Erlebe den femininen Fluss; würdest du nicht nur Leichtigkeit fühlen sondern dich gleichzeitig auch mögen.

Ich mag mich hat keine Grenzen, keine Kanten, keine Linien und keine Winkel. Ich mag mich. Und jetzt würdest du dir selbst die Erlaubnis geben. Erlaubnis hat keine Linien. Es ist ‚Wow, ich kann das!‘. Du erstellst einen Container mit Gewiss, Fokus und Fähig um Leichtigkeit und Berechtigung zu Erlauben ihre Freiheit zu haben. Würdest du nun ein weiteres feminines Wort versuche. Versuche die Schwingung von Liebenswürdigkeit zu finden; sie ist sehr mächtig und sehr feminin.

Noch ein letztes Wort: Gestatte Wertschätzung in deinen Bereich zu fliessen. Erlaube dir Fähig und Gewissheit wertzuschätzen, die du dir erlaubst zu erleben. Gestatte dem Ganzen sehr fokussiert zu sein.

Ein weiterer Vorschlag: Erstelle eine Liste mit maskulinen und femininen Wörtern. Sei eines davon für einen Tag und ein anderes am nächsten Tag. Experimentiere. Du kannst auch anfangen dir ein "maskulines" Wort zu wählen und dann die femininen Aspekte dieses Wortes zu finden. Du wirst bald die geraden Linien und Kanten von Gewissheit erkennen, versuche auch ob du den "femininen" Aspekt des Wortes berühren kannst. Das feminine könnte Gewissheit sein, wenn sie sich sicher ist, dass die Reihe mit Salat, den sie gerade gepflanzt hat keimen wird. Das feminine Wort ‚sanft‘ hat auch einen maskulinen Aspekt. Wie eine sanfter Großvater, der ein Kind hält. Verstehst du was ich sagen möchte?

Es könnte auch sein, dass dir bewusst wird wie du in deinem täglichen Leben erschaffst. Beginne bewusst und beabsichtigt maskuline und feminine Kreativität einzubeziehen. Zum Beispiel: Wenn Du in der Arbeit ein grosses Projekt hast, sagen wir mal du sollst eine neue Marketingkampagne entwerfen, dann ist es wichtig zu wissen, welches Budget zur Verfügung steht und was Onlinewerbung kostet. Es ist auch wichtig zu verstehen welche Regeln und Spezifikationen hinsichtlich Grösse und Farbe für diese Art Werbung bestehen. Wenn du dich stattdessen einfach auf das Design (feminin) stürzt, ohne ein Verständnis für die Struktur (maskulin) des Systems zu haben,ensteht möglicherweise ein sehr schönes aber nutzloses Stück Werbung. Erstelle zuerst die Struktur oder Grundlage, danach kannst du darin nach Herzenslust erschaffen.

Du bist stark. Du bist gross. Du hast Bedeutung. Du warst nie klein und du warst immer schon dieses Kind, das fähig und talentiert war und Klarheit und Leichtigkeit hatte. Du hast es dir nur für eine Weile von einem Erwachsenen ausreden lassen und nun ist das vorbei. Jetzt ist es wichtig, dass du Sicher und Fähig und Fokussiert bist. Du lebst in Wertschätzung, Erlaubnis und Leichtigkeit. ‚Ich mag mich‘ — so wie du es als kleines Kind getan hast.

Wenn deine maskuline und feminine kreative Energie ausgeglichen ist, kannst du anfangen zu entscheiden, welche in welcher Situation am besten angewandt werden kann und die Welt um dich herum verändert sich deutlich. Es geht ganz und gar um dich. Du bist der einzige, der zählt, und wenn du anfängst, bewusst zu wählen was du erschaffen möchtest, wirst du feststellen, dass das Licht in dir so magnetisch anziehend wird, dass es mühelos wird anderen zu helfen.

Von Jim Self